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15. Mai 2018

3 zuverlässige Layout-Tipps, mit denen Du als Laie tolle Flyer machst

Photo by Hal Gatewood on Unsplash

Ob Du eine Veranstaltung planst, einen Yoga-Kurs startest oder ein Sonderangebot hast – wenn Du ein lokales Business führst, gibt es viele Anlässe, einen Flyer zu erstellen.  Aber wie schaffst Du es als Nicht-Designer, ein Werbeblatt zu erstellen, das toll aussieht und Dein Angebot im besten Licht erstrahlen lässt? Gar nicht so einfach, oder?

Naja, unmöglich ist es auf jeden Fall nicht. 😉 Denn es gibt ein paar zuverlässige Layout-Tipps, mit denen die Profis arbeiten, und die auch Deinen Flyer auf der Stelle besser machen. Sogar dann, wenn Du null Ahnung von Layout hast. Und wenn Du wie ich ein Freund des Mini-Max-Prinzips bist – also wie man mit möglichst wenig Aufwand das beste Ergebnis erzielt – dann kannst Du Dich freuen: Es sind nur 3 Tipps.

1. Inhalt sortieren

Hast Du schon einmal in einem unsortierten Bücherregal nach einem bestimmten Buch gesucht? Furchtbar, oder? Du scannst einen Buchtitel nach dem anderen, und nach kurzer Zeit erkennst Du vor lauter Buchstaben gar nichts mehr. Und gibst die Suche nach dem Buch wahrscheinlich auf.

Das Suchen willst Du Deinen Kunden ersparen. Deshalb sammelst Du zuerst alle Infos, die auf den Flyer sollen, und sortierst sie. Wie Du Informationen sinnvoll sortierst, liest Du hier. Dann ordnest Du sie auf dem Flyer an: Gleiche Arten von Information gehören optisch zusammen, verschiedene Arten von Information gehören getrennt. Eine logische und nachvollziehbare Ordnung der vorhandenen Informationen macht Deinen Flyer später übersichtlich und verständlich – und damit überzeugend für den, der ihn liest.

Klassische Aufteilung der Information auf einem Flyer: Vorn Titel und Datum der Veranstaltung, hinten Details, Preise und Kontaktmöglichkeiten. Quelle: Stil-Etage

2. Hierarchien bilden

Die Hierarchie ist klar: Titel der Veranstaltung und Datum fallen dem Betrachter sofort ins Auge. Quelle: Festival net:works

Wenn in Deiner Familie das größte Chaos herrscht – zum Beispiel in den fünf Minuten, bevor es zum zweiwöchigen Campingurlaub losgehen soll – auf wen hören dann alle? Richtig, auf Mama. Glückwunsch, bei Euch ist klar, wer in der Hierarchie ganz oben steht. 😉

Genau diese Klarheit willst Du auch auf Deinem Flyer haben. Denn wenn der Leser sofort weiß, was in den Informationen am wichtigsten ist, was ein bisschen weniger wichtig und was er nicht unbedingt lesen muss, dann fühlt er sich geführt. Gut aufgehoben. Sicher. Und dieses Gefühl ist so schön, dass es nicht nur Kinder, sondern auch Kunden gerne mögen.

Die Hierarchie auf Deinem Flyer stellst Du her, indem Du nun Deine sortierten Informations-Häppchen durchgehst und jeweils entscheidest: Ist es total wichtig, ein bisschen wichtig oder unwichtig? Die unwichtigen Informationen streichst Du sofort, denn die braucht ja keiner. Bei den übrig gebliebenen stellst Du das Wichtigste so dar, dass es als Erstes ins Auge fällt. Zum Beispiel mit einer großen Schrift, Großbuchstaben oder einer auffälligen Farbe. Weniger wichtige Informationen stellst Du weniger auffällig dar.

3. Beziehungen herstellen

Schön zu erkennen: Jedes Element ist in einer Beziehung mit einem anderen Element. Die Textfelder, der Preisbutton und der QR-Code links stehen im gleichen Abstand zum Rand. Das Logo schließt rechts in gleicher Höhe ab wie der Text. Kein Element hängt in der Luft. Quelle: Inndesign

Obwohl Du auf Deinem Flyer unterschiedliche Arten von Informationen mit unterschiedlicher Gewichtung darstellst, so bildet alles zusammen doch eine Einheit. Wie eine Familie, in der unterschiedliche Personen in einem gemeinsamen Zuhause leben und sich einzelne Räume teilen. Genau so sollte der Flyer gestaltet sein: Jedes Element ist für sich eigenständig, hängt an bestimmten Orten aber fest an einem anderen Element. Im Klartext bedeutet das: Stell‘ Beziehungen zwischen den Elementen her.

Und das geht so: Du stellst Dir vor, die Ränder eines Bildes oder eines Textfeldes seien Linien, die Du nach oben und unten sowie nach rechts und links verlängern kannst. Jedes Element auf Deinem Flyer muss sich mindestens eine seiner Randlinien mit einem anderen Element teilen. Sonst hängt es allein in der Luft. Und das sieht nicht schön aus.

Solche Beziehungen zwischen den einzelnen Elementen Deines Flyers bildest Du zum Beispiel, indem Du Textfelder jeweils mit dem gleichen Abstand zum Rand gruppierst oder Bilder in der gleichen Höhe wie Texte anordnest. Auf diese Weise behalten die Elemente ihre Eigenständigkeit, hängen optisch aber trotzdem zusammen.

Und nun: Du!

Diese 3 Layout-Tipps werden Deinem Flyer mit wenig Aufwand sofort ein professionelleres Aussehen verpassen. Garantiert! Und einer gelungenen Veranstaltung steht damit nichts mehr im Wege. 🙂

Magst Du in den Kommentaren über Deine Erfahrungen bei der Flyer-Gestaltung berichten? Ich freu‘ mich drauf!

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