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6. Juni 2017

Wie schreibst Du Verkaufstexte, die nicht aufdringlich sind?

Der Sinn Deines Marketings ist das Verkaufen. Eigentlich klar, oder? Du machst kein Marketing, weil Dir langweilig ist. Du machst es auch nicht, um „nur“ gut auszusehen. Du machst es, weil Du auf Dein Angebot aufmerksam machen und es verkaufen willst.

Aber schon bei dem Wort „verkaufen“ gehen bei vielen Solo-Unternehmern förmlich die Rolläden runter. Sie glauben, sie müssten ihr Angebot anpreisen wie ein Marktschreier, damit jemand bei ihnen kauft. Verkaufen hat bei ihnen deshalb den Igitt-Faktor, für „so etwas“ sind sie nicht geschaffen. Und wenn sie ihr Angebot doch einmal offensiv bewerben, dann nur mit einem furchtbar schlechten Gewissen. Schließlich wollen sie niemandem etwas aufquatschen.

Vielen Selbständigen wäre es deshalb viel lieber, wenn die Kunden – wie durch eine unsichtbare Macht angezogen – auf ihre Produkte oder Dienstleistungen aufmerksam werden und selbständig erkennen würden, dass es genau das ist, was sie schon immer gesucht haben. Überglücklich würden sie dann natürlich auch jeden Preis der Welt dafür zahlen.

Wünschst Du Dir das auch? Das brauchst Du nicht. Denn gute Verkaufstexte sind nicht peinlich, aufdringlich oder marktschreierisch. Gute Verkaufstexte habe eine klare Struktur. Und ich zeige Dir, welche das ist.

Um Verkaufstexte zu schreiben, die nicht aufdringlich sind, musst Du nicht nur das beschreiben, was Du verkaufen willst. Du musst vor allem die Veränderung nennen, die Deine Kunden durch Dein Produkt oder Deine Dienstleistung in ihrem Leben erfahren. Wie Du das machst? Indem Du das, was Du verkaufen willst, einer kleinen Analyse unterziehst. Diese Analyse besteht aus zwei Fragen.

Frage 1: Welche besonderen Eigenschaften hat Dein Angebot?

Worin liegt die Besonderheit? In der Beschaffenheit? In der Kombination der einzelnen Bestandteile? Im Material? In der Methode? Benenne genau, was das Besondere an Deinem Angebot ist.

Frage 2: Welche emotionalen Vorteile bringt diese spezielle Eigenschaft Deinen Kunden?

Wie genau verbessert die Ausprägung Deines Angebots das Leben Deiner Kunden? Wie profitieren sie? Sind die Vorteile privater, beruflicher, gesundheitlicher, finanzieller Art? Macht es ihr Leben leichter, schöner, einfacher oder erfolgreicher? Werden Sie leistungsfähiger, entpannter, fokussierter, bekommen sie mehr Freizeit? Beschreibe die Veränderung so präzise wie möglich.

Wenn Du Deine Verkaufstexte auf diese Art strukturierst, sprichst Du Deine Kunden mit dem an, was sie am meisten interessiert: Mit der Möglichkeit, sich zum Positiven zu verändern. Deine Kunden interessieren sich – leider – nicht dafür, wie viele Features und raffinierte Details in Deinem Angebot stecken. Deine Kunden kaufen nicht, was sie brauchen. Sie kaufen, was sie sein wollen.

Deshalb solltest Du in Deinen Verkaufstexten vor allem die Veränderung beschreiben, die Dein Angebot Deinen Kunden bringt. Neben der unaufdringlichen Überzeugungskraft für Deine Texte hat die kleine Analyse aber noch einen weiteren Vorteil: Du wirst mit viel mehr Selbstsicherheit und Selbstvertrauen Verkaufstexte schreiben und sogar Freude dabei haben, Dein Angebot zu kommunizieren. Denn Du siehst vor Deinen Augen, was Du Deinen Kunden Gutes tust.

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