So machst Du Flyer, die Deine Kunden lieben werden

gutes flyer design

In Zeiten von Facebook, Twitter und Co. scheint es, als hätte der gute, alte Flyer ausgedient. Hat er aber nicht. Besonders, wenn Du ein lokales Publikum ansprichst, ist er nach wie vor ein äußerst effizientes Werbemittel.

Mehr Praxis-Tipps zum Flyer-Erstellen:

Er ist günstig herzustellen und kann viele Kunden erreichen. So kann er Dich bei Deinem Marketing sehr wirkungsvoll unterstützen – wenn Du einige Regeln beachtest. Damit Dein nächster Flyer ein voller Erfolg wird, halte Dich an diese 5 Gesetze für gutes Flyer-Design:

1. Kenne Dein Ziel

Eins ist klar: Der Sinn eines Flyers ist es nicht, Deine Kunden zu unterhalten oder Deinem Business ein sympathisches Image zu verpassen. Auch die besten Flyer werden es wahrscheinlich nicht auf den Nachttisch Deiner Kunden schaffen ;-).

Ein Flyer ist kein Lieblings-Roman. Er ist so etwas wie der Call-to-Action auf Deiner Webseite. Ein auffälliges Element, das Deinen Kunden zeigt: Hier kannst Du Dich anmelden, hier kannst Du ein Produkt bestellen, hier findet etwas Interessantes statt.

Die Mission eines Flyers ist es, ein klares Ziel zu erreichen. Er soll Deine Kunden zu einer Handlung bewegen. Welche ist das? Mach‘ Dir das Ziel Deines Flyers so klar wie möglich.

2. Plane und ordne die Inhalte im Voraus

Der wohl größte Unterschied zwischen Profis und Laien ist der: Profis machen sich einen Plan, Laien schreiben einfach drauf los.

Mach‘ es wie der Profi und überlege Dir genau, wie Du die Information auf Deinem Flyer organisieren willst und welche Unterteilung sinnvoll ist. Um das zu tun, denkst Du an Dein Ziel und legst fest, welche Information Du Deinen Kunden in welcher Reihenfolge vermitteln musst, um das Ziel zu erreichen.

Mach‘ die Information in einer halben Sekunde verstehbar

Dabei ist es, wie in anderen Bereichen Deines Marketings: Weniger ist mehr.

Die Praxis zeigt, dass die erfolgreichsten Flyer die sind, bei denen die Information in einer halben Sekunde verstanden wird. Das stellt Dich natürlich vor eine ernsthafte Herausforderung. Streiche deshalb jedes Wort, das nicht wirklich notwendig ist.

Erst wenn Du genau weißt, wie Du die einzelnen Inhalte anordnest, legst Du los mit der Gestaltung.

3. Die Funktion zählt mehr als die Form

Es passiert leicht, dass Du Dich von den vielen kunstvollen und kreativen Flyern einschüchtern lässt, die Du siehst. Aber die beruhigende Wahrheit ist, dass ein Flyer niemals ein Michelangelo-Meisterwerk sein wird.

Flyer sind visuell ansprechende informative Mittel. Der größte Fehler, den Du bei der Erstellung machen kannst, ist, die Information im Schatten der schönen Dekoration zu lassen.

Form follows function – Das Aussehen ist abhängig von der Funktion

Dein Flyer hat die Aufgabe, sein Ziel zu erreichen. Deshalb berücksichtige das alte Design-Prinzip form follows function, zu deutsch: Das Aussehen ist abhängig von der Funktion, und gestalte den Flyer so, dass Deinen Kunden sein Ziel sofort ins Auge fällt.

Deine Kunden sollen es leicht haben, die Information zu verstehen und die von Dir angestrebte Handlung – sich zu einer Veranstaltung anzumelden, ein Produkt zu bestellen, was auch immer Dein Ziel ist – auszuführen.

4. Erzeuge gute Laune und langweile nicht

Egal, was das Ziel Deines Flyers ist – Du kannst es Dir nicht leisten, Deine Kunden zu langweilen. Wenn Du ihre Aufmerksamkeit suchst, dann hole sie Dir! Und das machst Du so:

  • Arbeite mit Farben. Nutze die Farben Deines Logos und Farben, die Deinem Business-Archetyp entsprechen. Falls Du Deinen Business-Archetypen noch nicht kennst, kannst Du ihn hier kostenlos testen.
  • Entscheide Dich für ein aufmerksamkeitsstarkes Element. Das kann ein beeindruckendes Foto, ein auffälliges Muster oder eine verschnörkelte Schrift sein – was am besten zu Dir und Deinem Business passt. Lass es das einzige auffällige Element sein und füge kein weiteres hinzu. Das könnte Deinen Flyer überladen und von einem Kunden-Magneten zu einem Kunden-Schreck machen.
  • Sei optimistisch. Was auch immer Dein Ziel ist, es sollte das Leben Deiner Kunden verbessern, und sei es nur ein klitzekleines Bisschen. Deshalb nutze Bilder und Formulierungen, die Leichtigkeit ausdrücken und gute Laune verbreiten. Am Ende des Tages sind wir alle auf der Suche nach etwas, das uns gut und optimistisch fühlen lässt.

5. Fordere zur Handlung auf

Nachdem Du die Farben, Bilder und Schriften ausgewählt und die Texte angeordnet hast, geht es um das Herzstück Deines Flyers: Die Handlungsaufforderung.

Was soll Dein Kunde machen? Schreib‘ es klar und deutlich und in einfachen Worten auf Deinen Flyer. Hab‘ keine Bedenken, dass Du zu fordernd oder unfreundlich bist. Das Gegenteil ist der Fall: Deine Kunden fühlen sich von Dir angesprochen und involviert und werden positiv reagieren.

Gestalte die Handlungsaufforderung optisch so, dass sie sich vom informativen Teil abhebt: Als Button, in einem farbigen Textrahmen oder in einer auffälligen Schrift.

Heutzutage konkurrieren unzählige Unternehmen und Personen um die Aufmerksamkeit der Kunden. Um aus dieser Masse herauszustechen, musst Du einen Flyer gestalten, der Deinen Kunden Spaß macht und leicht zu konsumieren ist. Wenn Du die 5 Gesetze für gutes Flyer-Design einhältst, bist Du Deinem Ziel schon ein gutes Stück näher.

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Jana Schulz

Jana Schulz

Ich finde, Frauen sollten sich nicht zwischen Zeit für die Familie und beruflicher Unabhängigkeit entscheiden müssen. Sie sollten beides haben! Deshalb unterstütze ich selbständige Mütter, am eigenen Rechner Webseiten und Drucksachen zu erstellen, die Kunden bringen für ein Business, das zum Familienleben passt.

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